Peter Zimmermann, Osteopath und Heilpraktiker | Am Fort Konstantin 8 | 56075 Koblenz | E-Mail: info(@)osteopathie-pz-koblenz.de | Telefon: 0261/94249982

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) begründet. Sie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapie, die der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen dient. Die Wiederherstellung und Erhaltung der Beweglichkeit aller Körpergewebe sowie der ungehinderte Transport aller versorgenden Flüssigkeiten stellen wichtige Grundlagen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte dar. Ist die Beweglichkeit einzelner Körpergewebe vermindert, kann sich diese Funktionsstörung auch auf entfernte Gebiete auswirken.

So können sich Spannungsketten im Körper aufbauen und aufrechterhalten. Dieses kann der Organismus häufig auch ohne ein Auftreten von Symptomen über einen längeren Zeitraum kompensieren. Addieren sich im Laufe der Zeit verschiedene dieser Einflüsse, kann dies die Regulationsfähigkeit des Körpers übersteigen. Beschwerden wie Schmerz oder Bewegungseinschränkungen entstehen, für deren Behandlung auch lange zurückliegende Einwirkungen berücksichtigt werden müssen. Das Auffinden der eigentlichen Ursachen von Beschwerden ist somit ein Schwerpunkt der Osteopathie.

Durch die Behandlung von bisher symptomfreien Spannungsveränderungen kann die osteopathisch tätige Therapeutin bzw. der osteopathisch tätige Therapeut bereits tätig werden, bevor Beschwerden entstehen. Dazu werden die drei großen Systeme des Körpers Parietales System (Knochen, Muskeln, Bänder, Gelenke), Viszerales System (Herz, Lunge, Bauch und Beckenorgane), Kraniosakrales System (Schädel, Hirn und Rückenmarkshäute, Nervensystem) in ihren Wechselwirkungen erfasst, um einen ganzheitlichen Ansatz zu bieten.

 

Fraubehandlung

Die osteopathische Behandlung
Eine osteopathische Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, in der aktuelle sowie vorhergehende Beschwerden aufgenommen werden. Darauf folgen die allgemeine und spezielle osteopathische Untersuchung, in der die osteopathisch tätige Therapeutin bzw. der osteopathisch tätige Therapeut das Gewebe berührt und ertastet, um dadurch Fixierungen und Spannungsmuster zu entdecken. Diese können dann durch spezielle, häufig sehr sanfte osteopathische Techniken gelöst werden. Eine Behandlung dauert etwa 60-80 Minuten. Die nächste Behandlung erfolgt in der Regel 1-3 Wochen später, damit Ihr Körper in der Zwischenzeit die Möglichkeit hat, auf die Behandlung zu reagieren und seine Selbstheilungskräfte zu entfalten sowie Haltungs- und Bewegungsmuster zu verändern.


Osteopathie in der Gynäkologie und Pädiatrie
Auch die Spezialisierung der Osteopathie in den beiden Fachrichtungen Gynäkologie und Pädiatrie basiert auf der klassischen osteopathischen Lehre. Die Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern bedarf eines breit gefächerten Fachwissens, denn mit dem Wachstum unterliegen die physiologischen Gegebenheiten der jungen Patienten einer ständigen Veränderung. Der Verlauf der Schwangerschaft, die Lage des Embryos im Mutterleib und der Geburtsvorgang haben unterschiedliche Auswirkungen auf den kindlichen Körper.

Grundsatz der Osteopathie:

  • Jeder Mensch ist einzigartig und sollte deshalb ganzheitlich betrachtet werden    


Grenzen der Osteopathie
Akute Infektionen, Entzündungen von Organen sowie Tumorerkrankungen oder auch Unfallverletzungen sollten primär schulmedizinisch behandelt werden. In Einzelfällen kann eine begleitende osteopathische Behandlung sinnvoll sein.


Die Behandlungskosten
Osteopathische Behandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Bei privaten Krankenversicherungen sollte eine Kostenübernahme individuell abgeklärt werden. Als Heilpraktiker haben wir die Möglichkeit, die Leistungen nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker abzurechnen. Für eine Behandlung rechnen Sie bitte mit Kosten zwischen 60 – 80 Euro.

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